| Siebnen kam schon in frühester Zeit als Ausgangspunkt des Wägitals, als Einkaufsort und Umschlagplatz des West–Ost-Verkehrs gewisse Bedeutung zu. Einen gewaltigen Aufschwung erlebte aber Siebnen zur Zeit der Industrialisierung. 1834 fasste Caspar Honegger von Rüti ZH, angeregt durch die Gemeindebehörde von Schübelbach, den Entschluss, Wasserkraft der Wägitaleraa zu nutzen und am rechten Ufer eine Weberei zu erbauen. In der mechanischen Werkstätte dieser Weberei wurden die ersten weltberühmten Honegger-Webstühle konstruiert. Im Jahre 1921 wurde die AG Kraftwerk Wägital gegründet und 1922–1926 die grossen Anlagen im Wägital und in Siebnen erstellt. Dadurch konnten die wilden Wasser der Aa gebändigt und die verheerenden Überschwemmungen eingedämmt werden. |
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| Die St.-Nikolaus-Kapelle in Siebnen (Eigentum der Genossame Siebnen) geht in ihren ältesten Teilen ins 13. Jahrhundert zurück, wie die Restaurierung im Jahre 1985 archäologisch nachweisen konnte. 1370 wird die Kapelle als Filiale der Pfarrkirche Tuggen erwähnt. 1925–1926 wurde die Pfarrkirche in Siebnen erbaut und 1927 eine eigene Pfarrei Siebnen errichtet. Schon 1878 konnten die Protestanten der March in Siebnen ihr eigenes Gotteshaus einweihen. |
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